Paarung

Nach einer Winterruhe beginnt 3-4 Wochen später die Paarungszeitaktivitäten. Das Bartagamen Männchen beginnt dem Weibchen zu imponieren, indem er den Bart ganz schwarz färbt und gestellt und nickt mit dem Kopf und stampft mit den Vorderbeinen auf den Boden. Ist das Weibchen bereit senkt es ihren Oberkörper und Kopf und legt sich still auf den Boden. Schließlich nähert sich das Männchen beißt sie in den Nackenbereich. Er rutscht seitlich ihres Rückens herunter und wenn das Weibchen ihren Schwanz noch nicht angehoben hat streicht er mit seinen Hinterbeinen so oft über ihren, bis sie den Schwanz hebt. Wenn das Weibchen den Schwanz angehoben hat führt das Männchen einen Hemipenis ein. Das Paarungsspiel kann 2-3 mal am Tag bis zu 2 Wochen fortgesetzt werden. Die Bartagamen können die Spermien speichern, so daß es zu mehreren befruchtbaren Gelegen kommen kann.

 

Nach einer 3-4 wöchigen Trächtigkeit sucht das Weibchen einen geeigneten Eiablageplatz. Der Eiablageplatz sollte mäßig feucht und eine Temperatur von ca. 25-30°C betragen. Als Substrat verwendet man am besten ein Sand-Lehm-Gemisch. So das dieses beim Graben des Tunnels nicht einbrechen kann. Sobald sich das Weibchen die Eier abgelegt hat, kann man die Eier entnehmen. Man sollte die Eier vorsichtig in einen Inkubator umsetzen, muß aber dadrauf achten, daß die Eier nicht gedreht werden. Die Bruttemperatur sollte zwischen 26-29°C betragen und Luftfeuchtigkeit von 95% schlüpfen die Jungtiere nach etwa 50-70 Tagen.

Vom Anritzen bis zum Verlassen der Eihülle kann es 24 Stunden dauern. In dieser Zeit wird auch der Dottersack resorbiert. Sobald der Dottersack resorbiert ist setzt man die Jungtiere in Aufzuchtterrarien mit den Maßen 80x30x40 für etwa 6 Jungtiere. Das Substrat sollte am besten für die ersten Wochen Küchenpapier oder Zeitungspapier sein. Später das selbe Substrat wie bei den adulten Tieren. Eine Leuchtstoffröhre für die Helligkeit und einen Spotstrahler für den Sonnenplatz mit der Temperatur von 32-34°C. Eine kleine Wasserschale muß immer zur Verfügung stehen. Einige Verstecke und Klettermöglichkeiten. Aber die Felsen oder Äste sollten alle in gleicher Höhe sein, wegen der Rangordnung. Nach 2-3 Tagen nehmen die Jungtiere das erste Futter an. Den jungen Bartagamen gibt man das gleiche Futter, wie den Adulten auch, nur kleiner. Es sollter nur so groß sein, wie die Bartagame selbst. Die jungen Bartagamen sollte man mehrmals am Tag mit lebenden Insekten gefüttert werden.

 

Sehr wichtig für die Kleinen sind Vitamine und Mineralstoffe.
Z.B. Korvimin damit die Futtertiere bestäuben, oder geraspelte Sepiaschalen über das Obst und Gemüse geben.

 

Feuchtigkeit
Auch das tägliche Besprühen des Terrarieums bzw. die Tiere ist wichtig, gerade die Schwanzspitze sollte angefeuchtet sein
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Der Kurze Überblick:

Update: 18.07

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