Zur Zeitigung von Bartagameneiern stellt man seinen Inkubator einige Tage vor dem
mutmaßlichen Ablagetermin auf 28 bis 29 Grad ein. Bei Temperaturen über 30 Grad könnte es bei den Embryonen zu Missbildungen kommen oder diese sind zu schwach, um selbstständig aus den zu
schlüpfen.
Als Zeitigungssubstrat hat sich feuchtes Vermiculite von mittlerer Körnung bewährt. Man kann aber auch ein Gemisch aus Sand und Blumenerde, Seramis - granulat o.ä. verwenden. Dieses füllt man in
kleine Plastikdose (z.B. Heimchendosen). Die Dosen mit dem Substrat sollten ebenfalls einige Zeit im Inkubator stehen bevor man die Eier hineinbettet.
Vorsichtig kann man nun die Eier mit der Hand ausgraben und freilegen. Nach etwa 24 Stunden ist der Dotter des Agameneies bereits fixiert. Von nun an könnte jede noch so kleine
Lageveränderung ein Platzen von Blutgefäßen verursachen, wodurch der Embryo absterben würde. Deshalb ist es wichtig, das Gelege sofort zu entnehmen und in den Inkubator zu überführen, bevor der
Prozess des Fixierens begonnen hat. Die Eier sollten nach Möglichkeit, ohne ihre Lage großartig zu verändern, zu etwa zwei Dritteln in das Substrat eingebettet werden. Nach etwa 60-70 Tagen
Inkubation schlüpfen die jungen Bartagamen.